True Crime: Der Millionen-Coup auf die Sparkasse Gelsenkirchen
Shownotes
Der Millionen-Einbruch von Gelsenkirchen: Ein True Crime Fall wie aus Hollywood
Wie bricht man durch 40 Zentimeter dicken Stahlbeton, ohne dass jemand etwas merkt? In dieser Episode blicken wir auf einen der dreistesten Bankraube der deutschen Geschichte. Galileo-Reporter Matthias Fiedler spricht mit Polizeisprecher Thomas Novacik und liefert exklusive Einblicke in die Ermittlungsarbeit der Sonderkommission.
Kapitelmarken & Zeitstempel:
00:00 – Intro: 3100 leere Schließfächer & der Schock nach Weihnachten 02:48 – Interview mit Thomas Novacik (Polizei Gelsenkirchen) 04:48 – Die meisterhafte Logistik: Der Weg durch die Tiefgarage 05:22 – Der Kernbohrer: Rohe Gewalt trifft auf Wasserkühlung 08:14 – Die Täter bei der Arbeit: Über 3000 Schließfächer geknackt 09:22 – Säure und falsche Spuren: Ein Albtraum für die Forensik 10:32 – Der bittere Zufall: Polizei und Feuerwehr waren bereits vor Ort 13:25 – Auf der Flucht: Warum die Einbrecher ihr Parkticket bezahlten 16:10 – Fazit & Hinweis auf die Doku zum Fall
Weiterführende Links zur Episode: 📸 Das Beweisfoto aus dem zerstörten Tresorraum ansehen
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Transkript anzeigen
00:00:02: Vierzig Zentimeter Stahlbeton.
00:00:04: Wer so eine Wand durchbrechen will, braucht keinen Hammer!
00:00:09: Er braucht Zeit einen wassergekühlten Spezialbohrer und die absolute Gewissheit dass niemand ihn hört.
00:00:22: Gelsenkirchen, siebenundzwanzigster Dezember.
00:00:25: zweitausendfünfundzwandzig Während draußen die letzten Weihnachtskerzen abbrennen kriechen mehrere Gestalten durch ein Loch einer Tresorwand.
00:00:35: Sie haben rote und grüne Handschuhe an.
00:00:38: Und sie wissen genau, wo die Kameras sind.
00:00:41: Und Sie wissen, dass die Alarmanlage Ihnen keine Probleme machen wird.
00:00:48: Als die Mitarbeiter am Montagmorgen den Tressoraum betreten, finden sie keine Bank mehr vor.
00:00:53: Sie finden eine Müllkippe aus fünfzigtausend Gegenständen zerfressen von Säure.
00:01:00: Dreitausend Einhundert Schließfächer sind leer Die Ersparnisse ganzer Generationen weg.
00:01:06: Es ist das Überbleibsel von einem der spektakulärsten Kriminalfälle, der deutschen Geschichte.
00:01:14: Dreisterdiebstahl Einbrecher in Gelsenkirchen bohren über die Feiertage ein Loch im Trisorraum und räumen die Sparkassen.
00:01:21: Muss sie sich halt hier?
00:01:23: Ich hab
00:01:23: hier Kontakt mit meiner Spanisch-Amt getroffen!
00:01:26: Der geschätzte Schaden laut Opferanwalt drei Hundert Millionen Euro vielleicht sogar mehr.
00:01:31: Viele Betroffene...
00:01:32: Sogar Netto, Lidil, Aldi.
00:01:34: Die haben Bewegungsmelder.
00:01:36: Alarmanlagen!
00:01:38: Wir ringen hier von Sparkasse.
00:01:40: Der Millioneneinbruch in die Sparkasse von Gelsenkirchen.
00:01:43: noch immer sorgt der Fall für Schlagzeichen.
00:01:45: Drei
00:01:45: Tausend Schließfächer gelehrt
00:01:47: und alle fragen
00:01:48: sich wie genau haben es die Täter eigentlich in den Raum reingeschafft?
00:01:59: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Galileo-Podcasts.
00:02:02: Ich bin Peter Krainer aus der Galileo Redaktion.
00:02:06: Ich erinnere mich noch genau, als ich kurz nach Weihnachten zwanzig fünfundzwanzig selbst zum ersten Mal in den Nachrichten von diesem Raub in Gelsenkirchen gehört habe.
00:02:16: Ganz ehrlich damals war mir absolut nicht klar was für ein außergewöhnlicher Kuda wirklich dahinter steckt!
00:02:24: Ich dachte das ist halt ein Einbruch wie viele andere.
00:02:28: doch erst jetzt Nachdem ich erfahren habe, was die Täter alles geplant und gemacht haben ist mir bewusst geworden.
00:02:36: Das hätte genauso gut aus der Feder eines Drehbuchautors für Hollywood-Filme stammen können!
00:02:42: Aber wie weit sind wir heute?
00:02:44: Was wissen wir über die Menschen unter den
00:02:46: Masken?!
00:02:48: Mein Kollege Galileo Reporter Matthias Fiedler hat sich mit Thomas Novacik unterhalten – er ist Leiter der Pressestelle der Polizei Gelsenkirchen und das offizielle Sprachrohr der Sonderkommission, die in dem Fall ermittelt.
00:03:02: Matthias wollte von ihm wissen was der aktuelle Stand ist Und hier ist die Zusammenfassung des Polizeisprecher.
00:03:10: Am neunzwanzigsten Dezember um drei Uhr, achtundfünfzig sind wir über einen Brandmeldalarm ausmerksam geworden auf diesem Einbruch in der Spackkasse.
00:03:18: Was wir eben vorgefunden haben war nicht ein Brand sondern diesen Einbruchs.
00:03:23: Die Kolleginnen und Kollegen haben ein Loch in einer Tresorbahn festgestellt.
00:03:27: Daraufhin sind bei uns natürlich alle Alarmsysteme hoch gefahren worden und seitdem ermitteln wir nahezu rund um die Uhr, um hier tagverdächtige zu ermittelen.
00:03:36: Als die Ermittler am neunzwanzigsten Dezember den Tressorraum betreten, ist nichts mehr wie es vorher war.
00:03:42: Was sie das sehen, ist eigentlich eine Müllkippe aus fünfzigtausend Gegenständen zerfressen von Säure.
00:03:50: Ein Foto davon.
00:03:51: packen wir euch in die Shownauts.
00:03:52: Schaut gerne mal rein!
00:03:53: Aber das ist das erste Bild, was uns zeigt... Was die Kollegen vorgefunden haben tatsächlich vor Ort?
00:03:58: Das ist unmittelbar Nacht-Hatbegebung aufgenommen worden.
00:04:01: Es ist ein unglaubliches Chaos und es ist alles so bunt.
00:04:03: ich habe mich da gefragt, was hat denn die Leute denn in den Schließfettern?
00:04:06: oder ist das einfach irgendein anderer Kram der da gesagert wurde?
00:04:09: Wir sehen ja hier den Blick aus dem Archivraum hinten das Loch wo die Täter dann in den Trison eingedrungen sind.
00:04:17: Und ja, die haben einfach wahrlos.
00:04:18: Die Sachen durch das Loch geschnissen und in den einzelnen Schließfächern waren halt ganz viele Dokumente, Urkunden, Kunstwerke teilweise, Briefumschläge.
00:04:27: alles Mögliche was man hier auf dem Boden verskreut sieht war dort in diesen Schließfachen gelagert worden.
00:04:32: Alles was sie nicht gebraucht haben oder was für sie nicht wertvoll waren, da haben sie einfach linieres.
00:04:36: Hunderte Millionen Euro an Werten wurden hier einfach durch die Luft geworfen und alles was für die Täter keinen direkt erkennbaren Wert hatte landete am Boden.
00:04:46: Aber drehen wir die Uhr mal etwas zurück.
00:04:49: Wie sind sie überhaupt ungestört in das Allerheiligste der Bank reingekommen?
00:04:53: Die Vorbereitung war logistisch meisterhaft!
00:04:57: Die Bank steht in der Innenstadt von Gelsenkirchen und neben dem Gebäude, indem die Sparkasse ihren Tresorraum hat gibt es ein Parkhaus.
00:05:05: Vom dritten Kellergeschoss dort gibt es eine Zufahr zur privaten Tiefgarage der Sparkase.
00:05:12: Dort führt eine blaue Tür in die Räume der Sparkasse bis hin zu einem Archivraum und über diesen Archivraum sind die Täter dann in den Trissurraum eingebrochen.
00:05:21: Wir sehen, die sind mit hoher Gewalt vorgedankt.
00:05:24: Die müssen eine große Maschine dabei gehabt haben.
00:05:26: Allseits ist dieser Begriff vom Kernbohrerjahr mittlerweile bekannt.
00:05:30: ein solches Gerät haben wir hier eingesetzt.
00:05:33: Das Loch hat einen Durchmesser von ungefähr vierzig Zentimeter das heißt es ist ein ziemlich großer Rohr gewesen.
00:05:39: Wie lange genau geboren worden ist können wir im Moment noch nicht sagen.
00:05:41: die Ermittlungen dazu da waren an Ja aber grobe rohe Gewalt die dann diesen Zutritt zum Trisorern verschafft hat.
00:05:48: Jetzt könnte man ja denken wenn die damit den fetten Bohrer Zugange sind.
00:05:51: da drüber, sind Wohnungen.
00:05:53: Da sind Geschäfte, da sind ja auch Menschen und gerade Weihnachten ist man jetzt zu Hause eigentlich so.
00:05:58: Und sie haben wahrscheinlich mit allen Leuten die der Leben gesprochen.
00:06:01: oder gab's... Irgendein Hinweis?
00:06:03: oder werden die alle nichts hören?
00:06:04: Nein, selbstverständlich haben wir mit den Röntgen gesprochen.
00:06:07: Was wir allerdings sagen können ist dass so ein Kernbohrer eben nicht so ein lautes Geräusch macht wie eine Schlagwornmaschine, die jeder zuhause hat wo also die Beräusche durch alle Etaren gehen sondern gerne uns erklären lassen das diese Kernbower eben mehr oder weniger ein schleifendes Geräuschen erzeugen was eben durch die Wasserkühlung hier auch noch eingesetzt worden ist.
00:06:28: Mutmaß nicht gar nicht zu einem so lauten Bräusch geführt hat eher zu einem permanenten, eher leisen Schweifen würde ich sagen.
00:06:34: Insofern muss man jetzt nochmal genau wissenschaftieren auch drei Etagen darüber die Anwohner wirklich sowas gehört haben könnten.
00:06:41: Ich kann mir vorstellen, was ich normal nicht jeden Tag höre.
00:06:44: Das nervt ja.
00:06:45: und gerade wenn er anruft und sagt Leute der renoviert dann hier seine Bude genau.
00:06:49: aber wie gesagt es waren nicht so Renovierungs Geräusche man sie von zu Hause kennen und man muss bedenken darüber kommen auch noch zwei Etagen Sparkgasse und da rüber fangen erst die Wohnungen.
00:06:59: insofern ist dann nochmal sehr viel Dämmatregale dazwischen.
00:07:02: also wie gesagt wir können's doch nicht genau sagen.
00:07:05: Galileo-Reporter Matthias Fiedler wollte mehr darüber wissen.
00:07:08: Auf Join könnt ihr sehen, wie er in einem Experiment testet, wie schnell man mit so einem Bohrer durch Beton kommt und wie laut der ist und auch –wie verdammt schwierig es ist– ein Schließfach aufzuhebeln.
00:07:21: Leise sind Kernbohrer definitiv nicht!
00:07:24: Und sie brauchen Wasser zur Kühlung.
00:07:27: Das haben die Täter von der Damentoilette abgeleitet.
00:07:30: Also
00:07:31: was wir auf jeden Fall sein können, Sie haben einen Humm- und Kraftdorfern betrieben.
00:07:34: Das macht das Bild glaube ich sehr eindrücklich deutlich.
00:07:38: Es ist eine große Maschine eingesetzt worden Ein Kernwohrer, das Wort Kernwöchler war die überhaupt jeder in Deutschland.
00:07:44: Mit dieser Ostenmaschine ist eben präzise dieses Loch geboren worden Genau an der Stelle um in diesen Tresorraum reinzukommen.
00:07:50: Und ja, das Loch hat einen Durchmesser von ungefähr vierzig Zentimeter.
00:07:54: Das heißt mit etwas Glück passen wir beide vielleicht doch durch aber wobei?
00:07:59: hinaus wird es da schon eng und es muss halt so gewesen sein als sie dann durch dieses Loch reingegangen sind um diese ganzen Dead Gegenstände rauszuholen.
00:08:07: Es waren auf jeden Fall mehrere Schlanke dabei, die mussten ja dann auch da drin noch die ganzen Fächer aufbrechen.
00:08:13: Das kann der nicht einer machen!
00:08:14: Ja das wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt genau wie viele da im Präsoren an Werk waren.
00:08:18: Wir gehen allerdings schon von mehreren Tätern aus, die auch im Raum selber unterwegs waren.
00:08:24: Ja, man muss eben einigermaßen Schwanzzeilen in da durchzupassen.
00:08:27: Wir wissen auf jeden Fall dass am siebenundzwanzigten Dezember bereits schon um zehn Uhr fünf und vierzig das erste Schließfach aufgebrochen worden ist.
00:08:34: Hat das so einen Alarmmechanismus?
00:08:35: Dass dann die Zeit aufzeichnet?
00:08:36: oder genau es gibt ein System in der Sparkasse, das zeichnen auch wann Schließfächer geöffnet und geschlossen werden.
00:08:42: Und hier haben wir halt definitiv den Beweis, dass um zehn uhrfünfundvierzig am siebund zwanzig zwölften das Erste-Schließfach aufgebrochen Und die Aufzeichnung endet am selben Tag um vierzehn auf vierzig.
00:08:54: Die Täter räumen alles aus, über dreitausend Schließfächer knacken sie und suchen sich das wertvollste raus.
00:09:01: Das was in ihren Augen nicht wertvoll war, werfen Sie einfach auf den Boden.
00:09:05: Die täter waren also auch einige Zeit am Werk denn ein Schließfach lässt sich nicht einfach so öffnen da braucht es schon Gewalt für.
00:09:14: Da könnte man annehmen dass ist durch kleine Verletzungen ja auch irgendwelche DNA-Reste am Tatort geben müsste.
00:09:22: Aber
00:09:23: die Täter haben auch daran gedacht, bevor sie verschwanden versprühten Sie im Tatort Chemikalien und verteilten angeblich sogar absichtlich fremde Haare um die DNA-Analyse unmöglich zu machen.
00:09:37: Auch da sind wir natürlich mitten in der Ermittlung.
00:09:39: Da kann ich dich ins Italien, was sich auf jeden Fall sagen kann dass es uns nicht unbedingt einfach gemacht haben.
00:09:46: Der Raum ist mit einer Chemikalie übersät worden so dass man viele Spuren eben unkenntlich machen wollte.
00:09:54: das ist uns mittlerweile bekannt und darüber hinaus geben wir uns alle Mühe, um eventuelle Spuren festscheiden zu können.
00:10:01: Die vielleicht nicht irgendwie geschädigt, glaube ich, beschädigt wurden?
00:10:04: Ich habe auch gehört die Händen und wie Feuerlöcher noch da versprüht oder sogar Haare verteilt!
00:10:09: Ja, da kann ich dich in Detail gehen.
00:10:10: Da gibt es viele Gerüchte, die da im Umlauf sind... Was wir sein können ist das, dass die Täter uns nicht gerade leicht gemacht haben.
00:10:17: Es ist ja auf Wasser eingesetzt worden bei diesem Bohrrad zum Beispiel was auch viele Spuren verwirschend etc.. Wir haben das schon eine Menge zu tun aber wir geben uns alle Mühre wirklich sicher sein, wir tun alles um hier eventuell Spuren sicherstellen zu können.
00:10:31: Das vielleicht bitterste an dem Fall?
00:10:33: Die Polizei war schon vor der Entdeckung!
00:10:36: vor Ort.
00:10:37: Ich habe mal gehört, dass es einen Feueralarm gab und das halt jemand hingefahren ist.
00:10:41: Man hat nichts gesehen an der Filiale und wieder weggefangen.
00:10:43: Ist das ein Gerüchten oder war das... Nein!
00:10:45: Es gab im Vorfeld bereits auch schon einen Feueralarmen zwei Tage vorher.
00:10:49: Da mussten die Kollegen aber davon ausgehen, dass kein Feuer ausgebrochen ist.
00:10:52: Da gibt's eine spezielle Abfolge wie man dann vorgeht wenn ein Feuer ausgebochen ist also wenn einem Feuer Alarm auslöst.
00:10:58: da es keinen Feuer gab sind die Kollegen eben abgerückt genauso wie die Feuerwehr Ja, und dann zwei Teile später eben am neunzehnzehnten Dezember war es dann dieses Bild was wir vorgefunden haben ebenfalls nach einem Brandmelde-Alarm.
00:11:10: Hier die Kollegen dann in diesen Archivraum einschauen müssen und haben dort eben dieses Chaos festgestellt um dann eben gesehen mit einem großen Eindruck zu tun.
00:11:20: Mal einmal zurück zu diesem ersten Alarm.
00:11:22: man könnte ja denken wenn in einer Bank Ein Feueralarm ist, dann gibt es ein Prozedere das man vielleicht sich alles mal genau anguckt.
00:11:28: Aber das ist gar nicht so.
00:11:29: oder wie ist das normale Prozederei wenn aus einer Bankenfeueralarm kommen?
00:11:31: Es gibt ganz genauer Prozederer wie sowas abläuft nämlich es gibt eine Brandmeldezentrale, die hat's hier auch gegeben.
00:11:38: Hier ist dieser Alarm aufgelaufen und dann muss man sich vorstellen dass eben verschiedene Brandmelder angeteigt werden wo mutmaßlich ein Feuer ausgebrochen sein könnte.
00:11:48: All diese Brandwelter sind angeschaut worden und da hatten wir eigentlich Fettstellen können.
00:11:52: insofern konnte man nicht davon ausgehen das hier ein Einwurf stattfindet und ist dementsprechend wieder abgerückt.
00:11:56: Das heißt da sind Leute oft wirklich reingegangen in die Bank?
00:11:59: Also ich hab jetzt mal außen geguckt, nein, nein!
00:12:01: Wir haben das Gebäude... also die Feuerwehr hat das Gebilde zusammen mit uns begangen, an diesem Alarm und dann entsprechend auch diese Bereiche begangen.
00:12:08: Im Tresor selber waren sie allerdings nicht weil er eben auch kein Feueralarm bezweifelt ist.
00:12:13: Gibt es eine Theorie warum dieser Brandmelde ausgelöst hat was den da irgendwie aktiviert haben könnte?
00:12:19: Waren das die Täter oder... Das hängt wahrscheinlich ursätzlich zusammen.
00:12:23: wie genau können wir im Moment noch nicht rekonstruieren.
00:12:26: Da sind wir noch dran.
00:12:27: Was wir allerdings vermuten ist dass es vielleicht Staub oder irgendwelche anderen Chemikalien so was gab, die ja auch ausgebracht haben.
00:12:36: Dass das vielleicht dafür gesorgt hat, dass dieser Brand leider dann ausgelöst
00:12:39: hat.".
00:12:39: Man vermutet heute, dass der Staub der Boa-Arbeiten die Melder ausgelösst hat.
00:12:43: Aber weil das System im Tresoraum stumm blieb, zogen Beamte und Feuerwehr wieder ab – die Täter konnten also weitermachen!
00:12:51: Aber Zeit, die mal etwas genauer zu betrachten?
00:12:54: Wer könnte das eigentlich gewesen
00:12:57: sein?!
00:12:57: Was wir auf jeden Fall wissen, wir haben mit einer Täter-Bruppe zu tun.
00:13:01: Wir gehen von rund sechs bis acht Tagfältigungen aus.
00:13:04: das konnten wir mittlerweile so in Einklang bringen auch mit den Bildern die uns zur Verfügung stehen und wir wissen dass sie alle ein nützerer und alter sind.
00:13:12: Wir können auch ungefährere Anhänger zu Größe machen.
00:13:15: was lässt sich heute auch relativ gut auswerten.
00:13:17: da wobei hinaus dauern die Ermittlungen an.
00:13:19: ob?
00:13:19: ich kann nicht jetzt hier teilwähnen was es da noch bekannt sein könnte.
00:13:22: Es gibt ein Detail, das sehr gut zeigt wie professionell und durchdacht die Täter vorgegangen sind.
00:13:28: Denn als sie am frühen Morgen des neunzwanzigsten Dezember das Gebäude mit schwarzen Taschen verlassen halten Sie sich ganz ordnungsgemäß an die Regeln.
00:13:37: Sie bezahlen nämlich die Parkgebühren der Tiefgarage wo ihr Fluchtauto steht.
00:13:43: Auf den Überwachungskameras sind ihre Gesichter allerdings nicht zu erkennen.
00:13:46: dafür sieht man einen anderes Detail.
00:13:48: Beim Einwurf der Münzen sieht man, dass eine Person keine Handschuhe trägt.
00:13:55: Wäre also nicht das eine Möglichkeit um an die Fingerabdrücke der Täter zu kommen?
00:13:59: Er hat
00:14:00: keine Handschuhe an und schmeißt er jetzt in den Münzen rein... Konnte man hier da wieder raus?
00:14:05: Oder dazu mache ich Ihnen kleine Angaben.
00:14:08: Das ist ebenfalls Gegenstände Ermittlungen, selbstverständlich haben wir Spuren gesichert auch mal in diesen Kassenautomaten.
00:14:12: Wir konnten sehen dass der Tatverdächtige auch hier eine Flüssigkeit ausbringt um eben Spuren bis Geld einwerfen zu verwischen.
00:14:20: Ja das ist für uns jetzt kleine primialistische Arbeit.
00:14:23: Was ich vor uns finde sehr bezahlt fürs Braten.
00:14:26: ja es stehen natürlich doch von guten dass hier möglichst wenig Aufsehen errichtet werden sollte weil wie man es aus Filmen kennt man kann mit einem Auto einfach durch eine Schranke durchfahren und ist weg.
00:14:36: Wenn man aber davon ausgeht, dass die Tafel dich die mehrmals aus dem Rhein gefahren sind dann wäre das sicherlich ungrug und es macht dann mehr Sinn vielleicht zu bezahlen um mich auch
00:14:44: zu
00:14:44: fahren.".
00:14:45: Auf dem Video aus der Tiefkarage ist auch das Fahrzeug zusehen inklusive Nummernschild.
00:14:50: Das Nummerchild ist wahrscheinlich nicht zu ordbar?
00:14:52: Ist es gefaked oder... Genau also das sind befälschen Numerschildern das würden wir sagen und das macht uns eben auch so schwierig.
00:14:58: Wir haben nur sehr kurze Sequenz, die wir hier sehen Thermarbeit von Daten eben nicht mehr aus dieser Tiefgarage, sondern da wir hier immer in einer Innenstadt unterwegs sind haben wir natürlich auch Kameras gesucht und ausgewertet die uninvisitiv rasch rum sind um hier vielleicht auch das Fahrzeugen auf mal wiederzufinden.
00:15:15: Und all das dauert eben auch an und es braucht halt einfach eine lange Zeit um hier möglicherweise nochmal dieses Auto zu finden.
00:15:22: Die Ermittlungen dauern an.
00:15:23: Wir
00:15:24: ermitteln im Moment mit sehr vielen Kolleginnen und Kollegen Großen spektakulieren Einmucht zu klären.
00:15:31: Es sind dreitausend Schließfächer aufgebrochen worden, es gibt ungefähr genauso viele Geschädigte die sehr viel Geld, sehr viel Wertgegenstände verloren haben.
00:15:40: wir sprechen hier von einem hohen zweistelligen Millionortracht der ab angekommen ist.
00:15:45: ja und es dauert im Moment einfach lange an um alle Spuren, die wir haben auszuwerten.
00:15:49: in was wir wissen wollen ist wer ist das gewesen?
00:15:52: Und wo ist die Bord?
00:15:54: Ob es jemals eine Antwort auf diese Frage geben wird Ich kann es nicht einschätzen.
00:15:58: Aber ich vertraue der Polizei, dass sie alles in ihrer Macht stehende tut, damit die Täter gefasst werden und die vielen Menschen, die durch den Raub viel Geld und Besitz verloren haben, entschädigt werden
00:16:09: können.".
00:16:10: Es gibt übrigens Sicherheitssysteme, die einen solchen Einbruch zwar nicht unmöglich aber extrem schwer machen könnten.
00:16:17: Eines davon ist im Film True Crime Experiment – Der große Sparkassenraub auf Join zu sehen In dem Matthias Fiedler der Frage nachgeht, warum niemand etwas von diesem Raub mitbekommen hat.
00:16:29: Den Link dazu findet ihr in den Shownauts.
00:16:31: Ich bin Peter Kreiner.
00:16:33: Bis zum nächsten
00:16:37: Mal!
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